Archiv für August 2007

Heiko Stoff

August 6, 2007

Stoff

Heiko Stoff

August 6, 2007

Heiko Stoff promovierte 2002 am Historischen Seminar der Universität Hamburg zum Thema „Die Verbesserung des Menschen. Künstliche und natürliche Verjüngung, 1889-1936” (veröffentlicht als „Ewige Jugend. Konzepte der Verjüngung vom späten 19. Jahrhundert bis ins Dritte Reich. Köln/Weimar/Wien: Böhlau, 2004). Er war Mitarbeiter in der von der Max-Planck-Gesellschaft eingerichteten Arbeitsgruppe zur „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus” mit den Arbeitsbereichen „Adolf Butenandt als Wissenschaftspolitiker in der Nachkriegszeit“ und „Wilhelm Eitel und das Kaiser Wilhelm-Institut für Silikatforschung“; anschließend Postdoc-Stipendiat am MPI für Wissenschaftsgeschichte (Abteilung III). Parallel war Heiko Stoff auch noch Lehrbeauftragter am Historischen Seminar und im hochschulübergreifenden Studienprogramm „Gender Studies“ der Universität Hamburg. Seit 2004 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Braunschweig, Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe zur Geschichte der DFG, 1920-1970 mit dem Forschungsprojekt „Enzyme, Hormone, Vitamine. Eine Geschichte der Wirkstoffe auf der Basis der DFG-geförderten Projekte, 1920-1970“ (Arbeitstitel).

Publikationen 1998-2007

August 6, 2007

- „Die hormonelle und die utopische Geschlechterordnung. Verjüngungsoperationen und der neue Mensch in den zwanziger Jahren”, in: Ursula Ferdinand/Andreas Pretzel/Andreas Seeck (Hg.), Verqueere Wissenschaft? Zum Verhältnis von Sexualwissenschaft und Sexualreformbewegung in Geschichte und Gegenwart. Münster: Lit, 1998, S. 245-260
- „Vermännlichung und Verweiblichung. Wissenschaftliche und utopische Experimente im frühen 20. Jahrhundert”, in: Ursula Pasero/Friederike Braun (Hg.), Wahrnehmung und Herstellung von Geschlecht. Perceiving and Performing Gender. Opladen, Wiesbaden, 1999, S. 47-62
- „Diskurse und Erfahrungen. Ein Rückblick auf die Körpergeschichte der 90er Jahre”, in: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts 14 (1999), 2, S. 142-160
- „Produktivismus und Konsumismus. Was unterscheidet den amerikanischen New Deal von der deutschen Volksgemeinschaft?”, in: Norbert Finzsch/Hartmut Lehmann (Hg.), Zukunftsvisionen. Politische und soziale Utopien in Deutschland und den Vereinigten Staaten im 20. Jahrhundert. Krefeld, 2001, S. 100-128
- „Vermännlichung, Verweiblichung, Verjüngung. Neue Körper zu Beginn des 20. Jahrhunderts”, in: Ulf Heidel/Stefan Micheler/Elisabeth Tuider (Hg.), Jenseits der Geschlechtergrenzen. Sexualitäten, Identitäten und Körper in Perspektiven von Queer Studies. Hamburg, 2001, S. 275-290
- “Utopian Thinking between Producerism and Consumerism. What Distinguishes the American New Deal from the German ‘Volksgemeinschaft’? A Commentary”, in: Norbert Finzsch/Hermann Wellenreuther (Hg.), Visions of the Future in Germany and the United States, 1700 to 1990. Providence/Ri.: Berg, 2001, S. 445-467
- „Der Orgasmus der Wohlgeborenen. Die sexuelle Revolution, Eugenik, das gute Leben und das biologische Versuchslabor”, in: Jürgen Martschukat (Hg.), Geschichte schreiben mit Foucault. Frankfurt/Main: Campus, New York, 2002, S. 170-192
- „Degenerierte Nervenkörper und regenerierte Hormonkörper. Eine kurze Geschichte der Verbesserung des Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts“, in: Historische Anthropologie 11, (2003), 2, S. 224-239
- „Jung und Alt auf Leben und Tod. Methoden der Verjüngung zu Beginn des 20. Jahrhunderts“, in: Peter Geimer (Hg.), Untot – Undead. Verhältnisse von Leben und Leblosigkeit. Relations between the Living and the Lifeless (= Preprint 250 des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte), Berlin: MPI für Wissenschaftsgeschichte, 2003, S. 79-91
- Ewige Jugend. Konzepte der Verjüngung vom späten 19. Jahrhundert bis ins Dritte Reich. Köln, Weimar: Böhlau, 2004
- „’Janine. Tagebuch einer Verjüngten’. Weibliche Konsumkörper zu Beginn des 20. Jahrhunderts“, in: Claudia Bruns/Tilmann Walter (Hg.), Von Lust und Schmerz. Eine Historische Anthropologie der Sexualität. Köln, Weimar: Böhlau, 2004, S. 217-238
- „Adolf Butenandt in der Nachkriegszeit, 1945-1956. Reinigung und Assoziierung“, in: Wolfgang Schieder/Achim Trunk (Hg.), Adolf Butenandt und die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Wissenschaft, Industrie und Politik im „Dritten Reich“. Göttingen: Wallstein, 2004, S. 368-401
- „Ewige Jugend und Schönheit. Veraltete und verjüngte Körper zu Beginn des 20. Jahrhunderts“, in: Kristiane Hasselmann/Sandra Schmidt/Cornelia Zumbusch (Hg.), Utopische Körper. Visionen künftiger Körper in Geschichte, Kunst und Gesellschaft. München: Fink, 2004, S. 41-60
- „’Die üble Gewohnheit zu altern hat sich auf der ganzen Linie überlebt’.
Eine kurze Geschichte der Verjüngung“, in:
GID-Spezial 6: Lifestyle/Anti-Aging, (2005), S. 3-13
- „Alraune, Biofakt, Cyborg. Ein körpergeschichtliches ABC des 20. und 21. Jahrhunderts“, in: Simone Ehm/Silke Schicktanz (Hg.), Körper als Maß? Biomedizinische Eingriffe und ihre Auswirkungen auf Körper- und Identitätsverständnisse. Stuttgart: Hirzel, 2006, S. 35-50
- „Eine zentrale Arbeitsstätte mit nationalen Zielen.“ Wilhelm Eitel und das Kaiser Wilhelm-Institut für Silikatforschung, 1926-1945 (= Ergebnisse 28. Vorabdrucke aus dem Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus). Berlin: MPG, 2006
- „Jung und Alt auf Leben und Tod. Verjüngung zu Beginn des 20. Jahrhunderts“, in: Peter Geimer (Hg.), UnTot. Existenzen zwischen Leben und Leblosigkeit. Zürich, Berlin: Kadmos, 2007 (Herbst 2007)
- „Wilhelm Eitel und das KWI für Silikatforschung 1926-1945“, in: Helmut Maier (Hg.), Gemeinschaftsforschung, Bevollmächtige und der Wissenstransfer. Göttingen: Wallstein, 2007, S. 503-560